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Pfarrbüros und Verwaltung

Pater Philipp: "Wie gern wäre ich bei der Verklärung auf dem Tabor dabei gewesen!"

Liebe Pfarrgemeinde, liebe Besucher*innen unserer Homepage,

sofern Sie diesen Sonntag die Hl. Messe nicht mitgefeiert haben bzw. mitfeiern konnten oder aber, Sie möchten die Auslegung des heutigen Evangeliums noch einmal aus einer anderen Perspektive durchdenken, haben wir mit freundlicher Unterstützung des Portals von katholisch.de nachstehend den Artikel von Pater Philipp König für Sie zusammengestellt. 

Viel Freude beim lesen und durchdenken! 

Einen gesegneten Sonntag und eine friedvolle Woche, 

die Redaktion 🌿

 

Impuls von Pater Philipp König

Was für ein Moment! Jesus erstrahlt in Herrlichkeit, unterhält sich mit den großen Propheten – und nimmt für diesen Augenblick ausgerechnet die anmaßenden Donnerbrüder und den überforderten Petrus mit. Mangelt es Jesus etwa an Menschenkenntnis? Pater Philipp König geht auf die Suche nach Antworten.

Wie gern wäre ich bei der Verklärung auf dem Tabor dabei gewesen! Wie gern hätte ich einen Blick auf Jesus geworfen, im Licht strahlend, bei ihm die großen alttestamentlichen Propheten Mose und Elija, dazu die Jünger Petrus, Jakobus und Johannes… Jesus sehen in seiner Menschlichkeit – und für einen kurzen Augenblick sogar in seiner Göttlichkeit!

Jesu Nähe (über)fordert!

Auf den Taborberg mitgenommen zu werden war für die drei Jünger sicher ein Privileg! Ob die übrigen eifersüchtig auf sie waren? In der Situation waren die drei jedenfalls ziemlich überfordert: Erst schliefen sie ein und dann reagierten sie eher unpassend: "Wir wollen drei Hütten bauen…" Petrus wusste selber nicht, was er da sagte.

Doch gerade diese drei sollte Jesus später auf einen anderen Berg mitnehmen, den Ölberg, in seiner Todesangst. Wen Jesus auserwählt, dem wird einiges abverlangt! Die Nähe zu Jesus ist oft fordernd, ja überfordernd: "Jesus aus der Nähe zu folgen, ist nicht leicht, denn die Straße, die er wählt, ist der Weg des Kreuzes." (Papst Franziskus) Bis zum Berg der Kreuzigung sollten es die meisten Jünger jedoch nicht mehr schaffen: Bis auf den Lieblingsjünger (vielleicht Johannes?) fehlten sie unter dem Kreuz.

Was für Leute ruft Jesus in seine Nähe?

Die "großen" Gestalten bei der Verklärung erweisen sich bei genauerem Hinschauen als durchschnittliche und oft fehlerhafte Personen: Jakobus und Johannes hatten sich anmaßend über die anderen Jünger erhoben (Mk 10,37) und Petrus hatte in der finstersten Stunde voller Angst geschworen, Jesus nicht zu kennen (Mt 26,74). Mitunter tun sich Abgründe auf: Mose hatte einen Menschen erschlagen (Ex 2,12) und Elija hatte die Ermordung von 450 Baalspropheten angeordnet (1 Kön 18,40).

Bei der Verklärung und den anwesenden Personen wird für mich nochmal deutlich, dass es nicht die Superhelden sind, die Jesus erwählt. Stattdessen ruft er schwache und sündige Menschen in seine Nähe: Feiglinge, Versager, ja sogar Verbrecher und Sünder. "Der Berg der Verklärung wurde zum Vorbild der Kirche." (Ephraim der Syrer) Die Kirche ist ein Ort der Heiligen, aber ganz klar auch ein Ort der Sünder. Gerade letzteres wird uns aktuell so oft auf bestürzende Weise vor Augen geführt. (Um den kompletten Artikel lesen zu können, bitte den Link anklicken.)



 

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