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„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“

Martin Buber, aus „Das Dialogische Prinzip. Ich und Du“

„Sekundenglücksmoment“?

„Sekundenglücksmoment“?

Es ist wieder soweit! Der nächste Sonntag steht an und ich darf ein Leuchtturmwort für die Zeitung schreiben.

Und jetzt sitze ich hier vor meinem Computer und überlege, was soll ich schreiben, was könnte die Leute interessieren? Vielleicht lasse ich sie an meinen Gedanken teilhaben, so ist es am einfachsten, oder? Ich merke, die Zeit rast – es ist schon Ende Februar, zwei Monate sind im neuen Jahr schon vergangen. Habe ich nicht gerade erst Weihnachten und Silvester gefeiert? Und jetzt beginnt in ein paar Tagen die Fastenzeit und wir bereiten uns auf das Osterfest vor. So ganz angekommen im Jahr 2022 bin ich noch nicht und trotzdem habe ich schon 2 Monate davon hinter mir. Ich glaube, je älter ich werde umso mehr verfliegen die Tage. Was früher ein Tag war, ist heute eine Woche. Was war das noch mit den Tagen? Tausend Jahre sind bei Gott wie ein Tag. (Lied Tausend Jahre wie ein Tag) Gott weiß um mich und meine Sorgen – ich glaub du (Gott) weißt um mich.

Gönnen wir uns mit Blick auf die kommende Fastenzeit, ein paar Minuten Auszeit. In dem Lied Sekundenglück von Herbert Grönemeyer singt er von einem überwältigenden, berauschenden Gefühl auf seine ganz eigene Weise: „Du denkst, dein Herz schwappt dir über / fühlst dich vom Sentiment überschwemmt / Es sind die einzigartigen tausendstel Momente / das ist, was man Sekundenglück nennt.“ Glück, das höchste der Gefühle, ist selten von langer Dauer. In einem solchen Glücksmoment, in diesem „Sekundenglück“, stimmt alles, sausen blitzschnell Sinn und Richtigkeit ins Herz und im Gesicht ist ein großes Lachen. Es gibt in unserem Leben so viele Sekundenglücksmomente, nehmen wir uns bewusst Zeit in der kommenden Fastenzeit diese Sekunden des Glücks wahr und anzunehmen. Wann war Ihr letzter „Sekundenglücksmoment“?

Ihre und eure Laura Bartz, Gemeindereferentin

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