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kfd St. Laurentius besucht die Wallfahrtskapelle Waldenburg
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kfd St. Laurentius besucht die Wallfahrtskapelle Waldenburg

Am Mittwoch, dem 18. März 2026, machten sich acht Frauen der kfd St. Laurentius auf den Weg zur Wallfahrtskapelle Waldenburg an der Biggetalsperre. Bei freundlichem Frühlingswetter wurde der Ausflug zu einem schönen und bereichernden Nachmittag.

Vor Ort hießen Küster Johann Salamon und Klaus Wilmes die Besucherinnen herzlich willkommen. Mit großer Sachkenntnis und spürbarer Verbundenheit erzählten sie von der wechselvollen Geschichte der Kapelle, die erst nach dem Bau der Biggetalsperre an ihren heutigen, idyllisch gelegenen Ort kam. So wurde deutlich,

dass Waldenburg für viele Menschen bis heute ein Ort des Gebets, der Einkehr und der lebendigen Glaubenstradition ist.

Zwar war die weithin bekannte Krippe bereits abgebaut, doch bot sich den Frauen ein anderer besonderer Eindruck: Seit Aschermittwoch wird in der Apsis jeweils für drei Tage jede Station des Kreuzweges in einem anderen Bild aufgestellt, die schon vom Eingang der Kapelle aus sichtbar ist. Am 18. März war die 10. Station zu sehen: „Jesus wird seiner Kleider beraubt“ (Mt 27,35).

Noch werden hierfür die Krippenfiguren des Sauerländer Doms in Attendorn verwendet. Da die Feuchtigkeit in der Kapelle den Holzfiguren zunehmend zusetzt, sollen diese in den kommenden Jahren ersetzt werden. Neue Figuren aus dem 3D Drucker entstehen bereits und werden voraussichtlich ab 2027 zu sehen sein.

Johann Salamon und Klaus Wilmes gaben darüber hinaus einen Einblick in das vielfältige Kirchenjahr in Waldenburg, das nur durch den treuen Einsatz vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer möglich ist. Zugleich luden sie herzlich ein, die Kapelle auch zu anderen Zeiten im Jahreslauf zu besuchen und diesen besonderen Glaubensort neu zu entdecken.

Im Anschluss ließ die Gruppe den Nachmittag bei bester Stimmung im Café Moses in Neu Listernohl ausklingen.